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	<title>Terrorismus &#8211; Salam  Plan</title>
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	<description>Journalismus gegen Hass</description>
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		<title>Mitarbeiterin vom Dönerladen in Halle: „Der Täter hat nichts gesagt. Es war wahllos“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Torrens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2019 09:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Mitarbeiterin vom angegriffenen Dönerbistro in Halle kam am Laden gerade an als der mutmasslicher Täter sich von der Polizei hinter seinem Auto versteckte. Sie erzählt Salam Plan wie er  kein Wort gesagt hat und findet keinen offensichtlichen Motiv. Er hat gezielt auf einen Stammkunden geschossen, hat aber verzichtet abzudrücken als er die Waffe zu einem Mitarbeiter gerichtet hat. Er war einer der beiden Opfer, nach dem Versuch in die naheliegenden Synagoge reinzugehen. &#62;&#62;&#62; Folgen Sie Salam Plan &#8211; &#8222;Journalismus gegen Hass&#8220; auf Twitter und Facebook . Mehr Inhalte auf Englisch und Spanisch&#60;&#60;&#60; Sie war nicht da als die Schüsse angefangen haben. Ein Mitarbeiter hat sie angerufen und sie ist dorthin mit dem Auto „gerast“, erzählt sie ein Tag danach...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mitarbeiterin vom angegriffenen Dönerbistro in <strong>Halle</strong> kam am Laden gerade an als der mutmasslicher Täter sich von der Polizei hinter seinem Auto versteckte. Sie erzählt <a href="http://salamplan.com"><span style="color: #008000;">Salam Plan</span></a> wie er  kein Wort gesagt hat und findet keinen offensichtlichen Motiv. Er hat gezielt auf einen Stammkunden geschossen, hat aber verzichtet abzudrücken als er die Waffe zu einem Mitarbeiter gerichtet hat. Er war einer der beiden Opfer, nach dem Versuch in die naheliegenden Synagoge reinzugehen.<span id="more-4671"></span></p>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><em>&gt;&gt;&gt; Folgen Sie Salam Plan &#8211; &#8222;Journalismus gegen Hass&#8220; auf <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://twitter.com/SalamPlan">Twitter</a></span> und <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.facebook.com/SalamPlanCommunity">Facebook</a></span> . Mehr Inhalte auf Englisch und Spanisch&lt;&lt;&lt;</em></span></h4>
<p>Sie war nicht da als die Schüsse angefangen haben. Ein Mitarbeiter hat sie angerufen und sie ist dorthin mit dem Auto „gerast“, erzählt sie ein Tag danach am Telefon. Als sie parkte, versuchte der Täter gerade von der Polizei zu fliehen. <strong>„Ich war 15-20 Meter hinter ihm (&#8230;) Ich konnte da nichts machen. (&#8230;) Ich habe überlegt ob ich nicht Vollgas gebe und an ihm ziele. Den Gedanken habe ich aber dann verworfen“</strong>. Die Polizei war schon da und der Mann schoss gegen die Agenten.</p>
<p>Als der angebliche Mörder weggefahren war, von der Polizei gefolgt, ging sie in den Dönerbistro rein. Da hat sie die „Mitarbeiter vort Ort in den Arm genommen und getröstet“. <strong>Den verunglückten Kunden hat sie versucht zu helfen</strong>, „der Notruf war schon am Apparat“. Aber man konnte nichts mehr für ihn tun: er war schon tot, ein <strong>Stammkunde in seinen dreissigern</strong>, erzählt diese Mitarbeiterin, die lieber Anonym bleiben will. Sie schätzt der Krankenwagen ist erst nach 20 Minuten angekommen, die Polizei war nur einige Minuten früher bei ihnen im Geschäft.</p>
<p>Zum Glück hat die Fensterscheibe des Ladens ein doppeltes Glas, fügt sie dazu. „Ich wusste auch gar nicht womit wir es hier zu tun haben. Ich dachte erstmal, dass es irgendwie Stress gibt. Eigentlich ist normalerweise alles friedlich und dadurch, dass keiner von uns verletzt wurde, dachte ich: ‚Ok, es ist zielgerichtet auf diese Person‘“.</p>
<p>Erst später hat sie erfahren, dass der Täter versucht hatte mit Schüssen, Molotovcocktails und Granaten in die <strong>naheliegenden Synagoge</strong> einzutreten und dass er auch <strong>eine Frau neben dem jüdischen Friedhof getötet</strong> hatte.</p>
<p>Bundesinnenminister <strong>Horst Seehofer</strong> hat den Angriff, der mit einem Versuch in die naheliegenden Synagoge begann, als <strong>„zumindest antisemitisch“</strong> bezeichnet und die Generalstaatsanwaltschaft behandelt die Ermittlungen unter dem Verdacht eines <strong>rechtsextremen Motiv</strong>. Einige Augenzeugen behaupten der Täter, ein 27 jähriger Deutscher nach Medienangaben, hätte auch Hassaussagen gegen Juden gemacht. Der Vorsitzende des Zentralrat der Muslime in Deutschland, Ayman Mazyek, zeigte gestern seine „Solidarität mit unseren jüdischen Geschwistern“.</p>
<p>Ihre Mitarbeiter haben ihr erzählt, <strong>der Täter hätte auch „nichts gesagt“</strong> bevor sie ankam, obwohl sie darauf hinweist, dass es vielleicht auch mit der persönlichen Wahrnehmung war während sie unter Schock leideten. <strong>Der Angriff im Bistro passt für sie aber nicht ganz zur Beschreibung eines „antisemitischen“ oder rassistischen Amocklaufs</strong>: dem deutschen Opfer im Laden könnte man keine Konfession an äusserlichen Details erkennen können und ihre unverletzte Mitarbeiter seien „südlicher Abstammung“, erklärt sie. „Er hat auch eine Waffe meinem Mitarbeiter gehalten, er hat aber nicht abgedrückt (&#8230;). <strong>Es war einfach wahllos</strong>“.</p>
<p>Der Dönerbistro bleibt im Moment geschlossen, während die Ermittlungen weiterlaufen. Die Mitarbeiter wurden nicht verletzt, aber brauchen auch Zeit um sich vom Schock zu erholen.</p>
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		<title>Bombendrohungen gegen deutsche Moscheen</title>
		<link>https://salamplan.com/de/terrorismus/bombendrohungen-gegen-deutsche-moscheen/20190711</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Torrens]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jul 2019 10:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bertelsmann Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mindestens vier Moscheen haben in nur zwei Tagen Bombendrohungen per E-Mail erhalten. Alle Drohungen stellten sich als falsch heraus. Es ist nicht das erste Mal, und der Zentralrat der Muslime in Deutschland warnt, dies sei nur &#8222;die Spitze des Eisbergs&#8220;. &#62;&#62;&#62; Folgen Sie Salam Plan &#8211; &#8222;Journalismus gegen Hass&#8220; auf Twitter und Facebook ! Mehr Inhalte auf Englisch und Spanisch&#60;&#60;&#60; Die erste bekanntgemachte Bombendrohung ging am Dienstag ein. Es passierte in der größten Moschee Deutschlands, in Köln. Der Tempel wurde geräumt, nachdem die drohende E-Mail erhalten wurde. Polizei und Spürhunde durchsuchten die Moschee und sperrten die umringende Strassen auf der Suche nach einem Sprengstoff ab, fanden aber nichts. Am Donnerstag waren die Sicherheitskräfte erneut in zwei Moscheen in München und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens vier Moscheen haben in nur zwei Tagen Bombendrohungen per E-Mail erhalten. Alle Drohungen stellten sich als falsch heraus. Es ist nicht das erste Mal, und der Zentralrat der Muslime in Deutschland warnt, dies sei nur &#8222;die Spitze des Eisbergs&#8220;.<span id="more-4365"></span></p>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #008000;"><em>&gt;&gt;&gt; Folgen Sie Salam Plan &#8211; &#8222;Journalismus gegen Hass&#8220; auf <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://twitter.com/SalamPlan">Twitter</a></span> und <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.facebook.com/SalamPlanCommunity">Facebook</a></span> ! Mehr Inhalte auf Englisch und Spanisch&lt;&lt;&lt;</em></span></h4>
<p>Die erste bekanntgemachte Bombendrohung ging am Dienstag ein. Es passierte <strong>in der größten Moschee Deutschlands, in Köln</strong>. Der Tempel wurde geräumt, nachdem die drohende E-Mail erhalten wurde. Polizei und Spürhunde durchsuchten die Moschee und sperrten die umringende Strassen auf der Suche nach einem Sprengstoff ab, fanden aber nichts.</p>
<p>Am Donnerstag waren die Sicherheitskräfte erneut in zwei Moscheen in <strong>München</strong> und eine weitere im saarländischen <strong>Iserlohn</strong> im Einsatz. Dort hatte man auch die Bombendrohungen per E-Mail erhalten. In diesen Fällen wurde ebenfalls nichts gefunden.</p>
<p>Die Post zu den beiden Münchener Tempeln war identisch, nach Angaben der Polizei. Derzeit überprüft der Bundesschutz den möglichen Zusammenhang zwischen <strong>E-Mails</strong> gegen die verschiedenen Moscheen und deren Autor oder Autoren.</p>
<h2><span style="color: #008000;">Weitere Moscheen bedroht</span></h2>
<p>Der <strong>Zentralrat der Muslime (ZMD)</strong> zeigte sich wegen diesen „erneuten” Bombendrohungen „zutiefst besorgt&#8220;. Der ZMD informierte, dass es mehr Moscheen und auch Mitglieder des Rates gibt bedroht wurden und die Sicherheitsbehörden darüber alarmiert worden sind. Diese Drohungen seien aber „aus ermittlungstaktischen Gründen” nicht öffentlich.</p>
<p><strong>„Dies ist eine neue Dimension der militant-extremistischen Muslimfeindlichkeit”</strong>, sagte der Präsident des Zentralrats der Muslime, <strong>Aiman A. Mazyek</strong>. Er dankte der Polizei für ihre „schnelle” Reaktion und forderte die Politiker auf „durch Solidarität den Zusammenhalt unserer Gesellschaft entschieden zu stützen”.</p>
<h2><span style="color: #008000;">Jeder Zweite sieht den Islam als Bedrohung</span></h2>
<p>Eine am Donnerstag veröffentlichte <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/religioese-toleranz-weit-verbreitet-aber-der-islam-wird-nicht-einbezogen/">Studie</a></span> der <strong>Bertelsmann Stiftung</strong> ergab, dass jeder Zweite in Deutschland den Islam als Bedrohung empfindet und nur ein Drittel glaubt, dass er die Gesellschaft bereichert, während die meisten Befragten andere Religionen -Christentum und Judentum, Buddhismus oder Hinduismus- doch als Bereicherung betrachten.</p>
<p>Trotzdem stellt die Studie fest, dass diese Daten nicht unbedingt eine weit verbreitete Islamfeindlichkeit widerspiegeln, sondern vielmehr eine große <strong>„Skepsis”</strong> gegenüber dem Islam, so die Leiterin der Studie, <strong>Yasemin El-Menouar</strong>. „Offenbar sehen viele Menschen den Islam derzeit weniger als Religion, sondern vor allem als politische Ideologie an und nehmen ihn deswegen von der religiösen Toleranz aus”, argumentiert sie.</p>
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<div role="label">Sie erklärt, dass viele der Befragten, die den Islam als Bedrohung betrachten, ihre &#8222;Vorbehalte&#8220; gegenüber der muslimischen Religion gezeigt haben, „leiten daraus aber keine politischen Forderungen oder antidemokratische Sichtweisen ab”. Die Studie behauptet so, dass eigentlich <strong>13% der Befragten „deutlich islamfeindliche Sicht” zeigen</strong>, eine niedrigere Anzahl als nur zwei Jahre davor, als es 20% waren.</div>
<div role="label"></div>
<div role="label">Was die<strong> vom Bundesinnenministerium als islamfeinliche registrierten Straftaten</strong> betrifft, so stiegen diese von 1.075 Straftaten im Jahre 2017 auf <strong>910 im Jahr 2018</strong> runter, obwohl rassistische Delikte -bei denen es nach Meinung internationaler OSZE-Experten auch islamophobische Straftaten geben könnte- auf das gleiche Niveau wie Antisemitismus gestiegen sind.</div>
</div>
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<p>La entrada <a rel="nofollow" href="https://salamplan.com/de/terrorismus/bombendrohungen-gegen-deutsche-moscheen/20190711">Bombendrohungen gegen deutsche Moscheen</a> se publicó primero en <a rel="nofollow" href="https://salamplan.com/de">Salam  Plan</a>.</p>
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